Haben Sie öfter auftretende halbseitige, stark stechende, klopfende oder pulsierende Kopfschmerzen? Ist Ihnen dabei vielleicht sogar übel oder Sie müssen sich erbrechen? Kneifen Sie vor Schmerzen die Augen zusammen, weil Sie das Licht nicht ertragen können, und legen sich am liebsten ins abgedunkelte Schlafzimmer? Dann handelt es sich bei Ihren Spannungskopfschmerzen eventuell um eine echte Migräne.
Diese sehr verbreitete Volkskrankheit betrifft dreimal so viele Frauen wie Männer. Der neuralgische Schmerz tritt meist einseitig in einer Kopfhälfte auf, aber er kann auch wechseln. Sogar während einer einzigen Attacke. Betroffene klagen oft neben der Lichtempfindlichkeit auch über Probleme mit Gerüchen oder Geräuschen. Generell wird die Sensibilität erhöht, Stimmungsschwankungen können sowohl vorher als auch während eines Anfalls und ebenso danach auftreten.
Nicht immer ist die Sachlage ganz klar, denn es können auch andere Kopfschmerzarten vorliegen. Das zu klären, ist die Aufgabe Ihres Hausarztes. Bevor Sie sich selbst eventuell falsch medikamentieren, nehmen Sie lieber den Rat eines Experten in Anspruch.
Einige Symptome können Sie aber bereits einer Checkliste selbst auflisten: Ist der Schmerz bereits öfter als fünf Mal aufgetreten? Ist er meist einseitig? Verschlimmert er sich, wenn Sie sich bewegen? Leiden Sie unter begleitenden körperlichen Empfindlichkeiten oder Störungen? Sind die Schmerzen mittelstark oder sogar sehr stark?
Weitere Migräne Symptome finden Sie auf MigraeneSymptome.net! Besonders problematisch sind Migräneanfälle bei Kindern und Jugendlichen. Oft ist die Diagnose nicht so einfach, statt Kopfschmerzen wird nur über Bauchweh und Erbrechen geklagt. Außerdem sind die meisten starken Spezialmedikamente gegen Migräne bei Kindern unter zwölf Jahren nicht zugelassen. Hier hilft nur die fachkundige Beratung durch einen geschulten Arzt.